Update Neurologie: Aktuelle Entwicklungen verständlich erklärt (25.03.2026)
Meldung
06.03.2026: Update Neurologie: Aktuelle Entwicklungen verständlich erklärt (25.03.2026)
GFO Kliniken Troisdorf laden zur Patientenveranstaltung am 25.03.2026 ein und informieren über Neuigkeiten zu Demenz, Multiple Sklerose, Schlaganfall und Parkinson.
Neurologische Erkrankungen betreffen viele Menschen Patient:innen ebenso wie Angehörige. Gleichzeitig entwickelt sich die medizinische Forschung stetig weiter: Neue diagnostische Verfahren, moderne Therapiekonzepte und Versorgungsangebote tragen dazu bei, Lebensqualität und Selbständigkeit möglichst lange zu erhalten. In der Patientenveranstaltung „Update Neurologie“ erläutern die GFO Kliniken Troisdorf aktuelle Entwicklungen rund um Demenz, Multiple Sklerose, Schlaganfall und Parkinson
Im Rahmen der Patientenveranstaltung erläutern Fachärztinnen und Fachärzte der Neurologie verständlich die wichtigsten Neuerungen und ordnen ein: Was ist für Patient:innen schon jetzt oder in naher Zukunft relevant? Im Fokus sollen aktuelle Entwicklungen rund um Schlaganfall, Parkinson, demenzielle Erkrankungen und Multiple Sklerose stehen.
Schlaganfall: Schnelles Handeln rettet Leben
Jährlich erleiden in Deutschland etwa 270.000 Menschen einen Schlaganfall, 70.000 davon zum wiederholten Mal. Nach den Herzerkrankungen und Krebsfällen ist der Schlaganfall die dritthäufigste Todesursache. Er gehört außerdem zu den häufigsten Erkrankungen, die zu bleibenden Behinderungen führen. Deshalb muss es im Notfall schnell gehen. Eine rasche und effektive Akutbehandlung bedeutet also, dass Leben gerettet und dauerhafte Behinderungen verhindert werden.
Welche modernen Akuttherapien es gibt, warum eine schnelle Behandlung so wichtig ist und wie Nachsorge und Prävention gelingen, erläutert Dr. med. Frederic Mack, Leitender Oberarzt der Neurologie.
Parkinson: Moderne Therapien für mehr Lebensqualität
In Deutschland leben etwa 400.000 Menschen mit Parkinson, weltweit sind es über zehn Millionen. Die Erkrankung beginnt oft mit leichten Symptomen wie Zittern oder Bewegungsverlangsamung, kann jedoch im Verlauf Motorik, Stimmung und die kognitive Leistungsfähigkeit beeinflussen. Obwohl Parkinson nicht heilbar ist, stehen heute differenzierte medikamentöse Therapien, interventionelle Verfahren und multimodale Behandlungskonzepte zur Verfügung, die Symptome lindern und die Lebensqualität verbessern. Doch wie erkennt man Parkinson frühzeitig? Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es, und wie können Betroffene und Angehörige den Alltag besser meistern?
Professor Dr. med. Sebastian Paus, Chefarzt der Fachabteilung Neurologie, informiert über den aktuellen Stand der Forschung, bewährte Behandlungsstrategien und zeigt auf, welche Hoffnung neue wissenschaftliche Erkenntnisse bieten.
Demenz: Fortschritte in Diagnostik und Therapie
Rund 1,8 Millionen Menschen in Deutschland leben mit einer Demenz, weltweit sind es über 40 Millionen. Bei mehr als zwei Dritteln der Betroffenen liegt die Diagnose Alzheimer Krankheit vor – eine neurodegenerative Erkrankung, die bislang weder heilbar noch umkehrbar ist. Doch die Forschung macht Fortschritte: 2025 wurden mit Lecanemab (Leqembi) und Donanemab (Kisunla) zwei neue Antikörpertherapien zugelassen, die erstmals die Möglichkeit eröffnen, direkt an der Ursache von Alzheimer anzusetzen.
Welche Chancen diese innovativen Behandlungen bieten, welche Voraussetzungen für ihren Einsatz erfüllt sein müssen und wie die Therapie in der Praxis aussieht, erläutert Dr. med. Jacqueline Nikolos, stellvertretende Ärztliche Leiterin des MVZ Rhein-Sieg • Sieglar.
Multiple Sklerose: Individuelle Therapien und neue Perspektiven
Sehstörungen, Taubheitsgefühle in den Gliedmaßen oder eine unerklärliche Schwäche – die Symptome von Multipler Sklerose (MS) sind vielfältig und oft schwer einzuordnen. Etwa 250.000 Menschen in Deutschland sind von einer MS betroffen. Diese chronisch-entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems beginnt meist im jungen Erwachsenenalter und verläuft individuell sehr unterschiedlich. Heute stehen hochwirksame Immuntherapien zur Verfügung, die den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen und die Lebensqualität der Betroffenen deutlich verbessern können. Doch wie erkennt man MS frühzeitig? Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es, und wie sieht der Alltag mit MS aus?
Dr. med. Jacqueline Nikolos, stellvertretende Ärztliche Leiterin des MVZ Rhein-Sieg • Sieglar, informiert über aktuelle Diagnoseverfahren, moderne Therapieansätze und zeigt auf, wie Betroffene und Angehörige mit der Erkrankung leben und ihre Selbstständigkeit möglichst lange erhalten können.
Referent:innen
- Professor Dr. med. Sebastian Paus
Chefarzt Neurologie GFO Kliniken Troisdorf; Medizinischer Direktor des MVZ Rhein-Sieg ∙ Sieglar (Neurologie)
- Dr. med. Frederic Mack
Leitender Oberarzt Neurologie GFO Kliniken Troisdorf
- Dr. med. Jacqueline Nikolos
Stellv. Ärztliche Leiterin MVZ Rhein-Sieg • Sieglar
Im Anschluss an die Vorträge besteht die Gelegenheit, individuelle Fragen zu stellen und mit den Expertinnen und Experten ins Gespräch zu kommen.
Veranstaltungsort | Organisatorisches
Die Veranstaltung beginnt um 17.00 Uhr im Konferenzraum P305 des St. Johannes Krankenhauses:
GFO Kliniken Troisdorf • St. Johannes Krankenhaus
Konferenzraum P305 im Neubau Psychiatrie
Die Teilnahme ist kostenfrei. Wir bitten um vorherige Anmeldung unter Angabe Ihres Namens und der Anzahl der teilnehmenden Personen. Sie erreichen Frau Sliwke und Frau Werth zur Osten (Sekretariat Neurologie) unter: Tel. 02241 488 204 oder via E-Mail: neurologie@gfo-kliniken-troisdorf.de
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