In Deutschland verbraucht jede Person durchschnittlich rund 120 Liter Wasser pro Tag. Ein erheblicher Teil davon wird für Anwendungen genutzt, die keine Trinkwasserqualität erfordern. „Allein auf die Toilettenspülung entfallen etwa 27 Prozent, auf das Wäschewaschen 12 Prozent und auf Gartenbewässerung sowie Reinigungsarbeiten weitere 6 Prozent“, berichtet Gabi Bock, Umweltberaterin bei der Verbraucherzentrale NRW in Troisdorf. „Das macht zusammen fast die Hälfte unseres täglichen Verbrauchs. Mit einfachen Maßnahmen könnten wir diesen durch Regenwasser oder aufbereitetes Brauchwasser reduzieren.” Bei den immer häufigeren auftretenden Hitze- und Trockenphasen ist die Nutzung von Regenwasser in Haus oder Garten eine sofort wirksame und technisch unkomplizierte Möglichkeit, den Trinkwasserbedarf spürbar zu senken und gleichzeitig das eigene Grundstück wasserbewusster und klimaangepasster zu gestalten.